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Blog/Neuigkeiten

  • vor 2 Stunden

Drei aufregende Tage

Am 05.09. bis zum 07.09.2025 fand das lang erwartete Angelcamp für unsere Jugendgruppe an den NindorferTeichen statt. Der gesamte Vorstand und auch einige Eltern hatten sich mächtig ins Zeug gelegt um den Jungen und Mädchen drei unvergessliche Angeltage in herrlicher Natur zu ermöglichen. Pavillon, Tische Bänke, Grill, Verpflegung, Getränke und alles andere was man zum“ Überleben“ in der Wildnis des Naturschutzgebiets Estetal benötigt, musste von den erwachsenen Vereinsmitgliedern an unsere Teiche in Nindorf transportiert und aufgebaut werden. Bei der Marine nennt man sowas „Alle Mann Manöver“. Aber es hat sich gelohnt. Neben dem eigentlichen Angeln auf verschiedene Fischarten in beiden Teichen, wurde ein Quiz mit Bezug auf unsere Gewässerordnung und sogar ein kleines Bootsrennen auf dem Teich 1 durchgeführt. Dabei mussten 2er-Teams zweimal in einem kleinen Paddelboot eine Boje umrunden. Die schnellste Zeit wurde gewertet. Als Preise gab es diverse Angelutensilien wie Kleintackel, Groundbait, Dips und Bollies. Letzteres für den Karpfenfang. Diese Fischart wurde dann auch in beachtlichen Größen von 52 cm bis zu 72 cm Länge gefangen. Neben den genannten Karpfen wurden schönen Schleien bis 46 cm, eine „Halbmeter“ Brasse, Barsche, Hechte und in der Nacht sogar 3 schöne Zander (alle von der holden Weiblichkeit) gefangen. Und wen sollte es dann noch wundern, die Mädchen lagen mit ihren Fängen an den drei Tagen vorne. Auf dem ersten Platz landete Sophie und auf dem Dritten Amy. Der zweite wurde von einem Jungen (Ilya) belegt. Bei der folgenden Tombola wurden hochwertige Angelgerät verlost. Die Verpflegung war abwechslungsreich (z.B. Pulled Pork Burger, Schaschllikusw.) und mehr als ausreichend. Hier auch nochmal einen Dank an die „Köche“. Insgesamt konnte diese Veranstaltung als äußerst gelungen betrachtet werden und sie wird zukünftig fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders. Die Fänge unserer Jugendgruppe konnten in keiner nachfolgenden Veranstaltungen der Aktiven Gruppe getoppt werden. Beim Raubfischangeln am 28.09. gab es zu mindestens noch fünf Fänger mit ein paar Fischen. Das Abanglen, ebenfalls an den Nindorfer Teichen, war aber ein echter Reinfall. Außer ein paar Weißfischen wurde nichts gefangen. Das letzte Gemeinschaftsangeln der Erwachsenen ist das Adventsangeln. Details hierzu findet ihr auf unserer Homepage. Eine andere Gemeinschaftsveranstaltung, die üblicherweise ohne Angelgerät besucht wird, der Klönschnack an jedem 2. Mittwoch im Monat, hat sich erstaunlich gut entwickelt und wird weiterhin fester Bestandteil des Vereinsleben. Auch die Mitgliederzahl des Vereins hat sich ebenfalls sehr gut entwickelt. Da diese Ausgabe von „Meine Samtgemeinde „die letzte im Jahr 2025 sein wird, wünsche ich Euch jetzt schon ein geruhsames, frohes Weihnachtsfest, einen tollen Rutsch ins neue Jahr und vor allem Gesundheit.

Euer

Joachim Latza

Pressesprecher AV Horneburg

 

  • 9. Okt.

Gefährliche Fische

In den letzten Wochen und Monaten überschlagen sich die reißerischen Berichte in den sozialen Medien über gefährliche Fischarten in unseren heimischen Gewässern. Besonders oft erwähnt wird der europäische Wels (Siluris Glanis), wenn es um heimtückische Angriffe auf friedliche Badegäste geht. Aber auch Monsterkarpfen mit denen Angler stundenlang ums Überleben kämpfen müssen (kämpft der Angler ums Überleben?), zähne starrende Hechte und giftige Aale. Endlich wird mal auf die Gefährlichkeit unserer heimischen Unterwasserwesen hingewiesen. Auch in den Gewässern des AV-Horneburg laueren derartige,grauenhafte Kreaturen, die nicht nur Badende oder Standup-Paddler (soll schon vorgekommen sein, obwohl in unseren Gewässernverboten), Hundefreunde und auch Angler bedrohen. Besonders in den Dollener Buschteichen und im Wilke Teich leben gefährliche Welse von beachtlicher Größe.  Daher sollten Hundefreunde bei Anbruch der Dämmerung ihre Dackel, Kleinpudel oder Chihuahuas nicht aus diesen Gewässern trinken lassen. Auch Herrchen oder Frauchen (darf man das noch sagen?) sollte sich nicht zu dicht ans Ufer wagen und sich auf keinen Fall über die Wasseroberfläche beugen. Ähnlich den Nilkrokodilen in Afrika lauert der Wels dicht am Ufer auf Beute. Möglicherweise ist ein dunkler Schatten der sich aus dem Wasser schleudert, das letzte was Fiffi oder Herrchen oder Frauchen sehen werden. Jetzt aber mal Ernst beiseite, ich hoffe nur das diese Schauermärchen lediglich ein Lückenfüller für die im Sommer übliche „Saure Gurkenzeit“ sind. Natürlich kann auch ein 50 cm langes Zandermännchen einen Taucher attackieren, wenn er sein Nest/seinen Nachwuchs bedroht sieht. Mehr als ein Zwicken dürfte dabei aber nicht bei rauskommen. Ein Gutes hat diese reißerische Berichterstattung allerdings. Es wird der breiteren Öffentlichkeit vielleicht klar, dass die Natur sich nicht auf niedliche Katzen, kuschelige Kaninchen und schöne Pferde beschränkt und vor allem nicht an der Wasseroberfläche endet, sondern das dort unten auch eine Vielzahl von Tieren lebt (einige auch sehr leckere). So jetzt genug gelästert. Kommen wir zum eigentlichen Highlightim Juli. Am 19.07.2025 fand die Jugendfreizeit des AV -Horneburg an den Nottensdorfer Teichen statt. Es hatten sich 18 Kinder angemeldet. Schön und überraschend war, dass 10 von den Teilnehmern Mädchen waren! Unsere Jugendwartin Svenja und ihre Helfer hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Die Programmpunkte waren, Fischquiz, und Fischkunde, sowie Zielwerfen auf die Arnbergscheibe. Ein Mitglied hat anhand eines Fisches die Anatomie verständlich gezeigt und ihn anschließend geräuchert und serviert. Lustige Momente gab es des Öfteren, vorwiegend beim ersten Kontakt mit derlebensgefährlichen Aufgabe eine Aggressive Made auf den Haken zu ziehen. Eine Teilnehmerurkunde gab es für alle Teilnehmer. Zum Mittag wurde lecker gegrillt mit verschiedenen Salaten. Was die „großen“ aktiven Angler anbelangt, so wurde am 31.08.2025 das Tandemangeln in der Elbe durchgeführt. Es wurden von den Teams insgesamt 52 Fische gefangen. Erfreulich war die Vielfallt. Es gingen Brassen, Güstern, Rotaugen, Alande und Rapfen an den Haken.

Das nächste Gemeinschaftsangeln ist unser Raubfischangeln. Details siehe unsere Homepage.

Noch eine schöne Herbstsaison, wünsch Euch

Euer Joachim Latza

Pressesprecher AV -Horneburg


Oft kommt es anders als gedacht.

Für das sogenannte „Sommerloch“ wollte ich hier eigentlich eine Angelanekdote zum Besten geben oder mich ironisch mit demMediensturm über badende Menschen angreifende Waller undgefährlichen Monsterhechten in unseren Gewässern auslassen, aber es kam leider anders. Gemeint ist das Fischsterben in der oberen Aue, im Bereich der kommunalen Kläranlage der Samtgemeinde Harsefeld. Da es hierzu in den Medien schon viele umfangreicheBeiträge gab, möchte ich hier auch nicht weiter ins Detail gehen. Allerdings sind ein paar Anmerkungen m.E. sinnvoll. Nachdem es zu Beginn des Dramas zu Irritationen bei der Kommunikation zwischen den der Samtgemeinde und den Angelvereinen, besonders dem Horneburger Angelverein als Hauptpächter kam, hat sich mittlerweile eine gute Zusammenarbeit zur Schadensaufnahme zwischen der SG, beteiligten Behörden /Organisationen und den Vereinen etabliert. Derzeit stehen noch einige abschließende Untersuchungsergebnisse aus, aber feststeht, dass es zu einer Fremdeinleitung einer giftigen Substanz direkt, bzw. über das Abwassersystem gekommen ist. Vermutlich handelte es sich um Ammonium, das sich im Wasser in Ammoniak umwandelte, ein für alle Wasserlebewesen absolut letal wirkendes Gift. Nach Sperrung der gesamten Aue für die Angelfischerei und ersten erfolgten Untersuchungen, kann nun mehr für die untere Aue von der Brücke Wilke bis zur Brücke Bösch Entwarnung gegeben werden. Das Angeln ist wieder freigegeben und der Verzehr der gefangenen Fische ist unbedenklich. Der Bereich oberhalb der Brücke Wilke bleibt aber nach wie vor gesperrt. Der Schaden an Fischen und Kleinstlebewesen im oberen Bereich ist allerdings immens. Eigentlich müsste jeder halbwegs vernünftige Mensch wissen, dass das Einbringen derartige Stoffe, zu schlimmsten Schäden in der Natur führt. Leider kann man hier den alten Einstein zitieren:“.Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher“. So jetzt aber zu rein anglerischen Themen. Unser Anangelnauf Raubfisch m 01.06.2025 war, was die Fänge anbelangt ein totaler Reinfall. Es wurde lediglich ein einziger, nicht allzu großer Hecht gefangen. Weder in den Fließgewässern noch in unseren Teichen waren die fischfressenden Flossenträger zum Anbiss zu überreden. Anders verlief unser erstmals durchgeführtes 24 h-Angeln am 21./22.Juni. Obwohl recht warm, wurden 59 Fische mit über 80 Kg Gesamtgewicht gefangen. Rotaugen, Brassen, Barsche, Schleien, Karpfen, Hechte und ein Zander gingen an den Haken. Am Morgen, nach einem guten, gemeinsamen Frühstück mit jeder Menge Kaffee und der obligatorischen Tombola, schlich dann ein ziemlich müder Haufen Richtung Heimat. Die nächste Veranstaltung ist das Tandemangeln in der Elbe. Details entnehmt bitte unserer Homepage. Am 20.09.2025 findet der alljährliche „Catch and Clean Day“ statt. Bundesweit gehen hier die Angler an ihre Gewässer um sie, bzw. die Uferbereiche von Unrat zu befreien. Auch die Aueanlieger Vereine treffen sich an diesem Tag um 09:00 Uhr wieder in der Hafenstrasse in Horneburg um Aue und Lühe von Zivilisationsmüll zu reinigen. Es wird leider wie üblich wieder ein großer Haufen werden. Weitere Details siehe unsere Homepage. Abschließend möchten wir nochmal auf die Ferienfreizeit am 19.07.2025 hinweisen (siehe auch Ausgabe 47 dieses Magazins). Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme.

Euer Joachim Latza

Pressesprecher AV Horneburg

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