Angelcamp Nindorf 28-30.08.26
Das Angelcamp…, die Veranstaltung im Jahr, auf die ich mich am meisten freue, da
man mal so richtig Zeit mit den Kids verbringen kann und wirklich viel Spaß
miteinander hat.
Um so schwerer ist es uns gefallen, den Start des Angelcamps von Freitagnachmittag
auf Samstagmorgen 08:00 Uhr zu verschieben, da für die Nacht Gewitter und
Sturmböen mit bis zu 85km/h vorhergesagt waren.
Ganz so schlimm war es dann im Endeffekt doch nicht gekommen, aber im Bezug
auf die Sicherheit der Kids war es dennoch die richtige Entscheidung!
Start war dann also am Samstagmorgen um 08:00 Uhr. Auf mehrfachen Wunsch
haben wir mit der Verlosung der Angelplätze begonnen, damit die Eltern die bis
unters Dach vollgepackten Umzugswagen entladen und den Heimweg antreten
können Nachdem das Gröbste aufgebaut war, haben wir gegen 09:00 Uhr bei
einem gemeinsamen Frühstück das Angelcamp eröffnet.
Direkt nach dem Frühstück durften wir uns von Werner einen wirklich tollen Vortrag
zum Thema „der Aal“ anhören. Werner hatte über die Anatomie, den Lebensraum,
das Vorkommen etc. des Aals informiert und auf einem Globus die Wanderrute zum
Laichgebiet in der Sargassosee im Nordatlantik gezeigt.
Bei diesem Vortrag der Spitzenklasse, konnten alle Anwesenden noch etwas lernen!
Vielen, vielen Dank dafür !!!
Nach dem Vortrag konnten die 9 anwesenden Kids Ihre Plätze aufsuchen und mit
dem Angeln beginnen. Wir sind dann wie gewohnt eine Runde gelaufen und haben
bei allen geprüft, ob die vorgeschriebene Ausrüstung vorhanden und einsatzbereit ist.
Dies war der Fall, so dass es keine Beanstandungen gab.
In der Zwischenzeit hatte Werner die 2 Aale (die er für seinen Vortrag genutzt hatte)
und einen Barsch in seinem Tischräucherofen geräuchert. Diese hat er dann auf mit
Butter beschmierten Baguettescheiben portioniert und an alle Anwesenden verteilt.
Ein absoluter Leckerbissen, sage ich Euch
Bei bis zu 23°C und sehr wechselhaftem Wetter mit Sonne, Wind und Regen angelten
die Kids so vor sich hin und probierten die unterschiedlichsten Angelmethoden aus,
um den ein oder anderen Fisch zu überlisten.
Bis zum Mittag gegen 14:00 Uhr konnten wir leider keine nennenswerten Fänge
verzeichnen und mussten die Stimmung wieder ein wenig heben.
Dies gelang dank der sehr leckeren von Laura (Jannik’s bessere Hälfte) gekochten
Gulaschsuppe und frischen Baguettes denke ich ganz gut.
Frisch gestärkt ging es zurück an die Ruten und es wurde weiterhin eifrig versucht
den ein oder anderen Fang zu generieren. Um die Stimmung hoch zu halten und den
Kids eine kleine Freude zu machen, habe ich zwischendurch kleine Tütchen mit
jeweils einem Schlüsselanhänger in Fischform und 2 Aufklebern verteilt.
Bis auf ein paar kleine Barsche und Rotfedern/Rotaugen wurde bis zum Abendessen
gegen 19:30 Uhr allerdings nichts gefangen.
Zum Abendessen gab es dann Wraps, die sich die Kids selbstständig
zusammenstellen konnten. Sie hatten die Wahl zwischen Salat, Paprika, Gurke, Mais,
Chicken Nuggets, Remoulade und Käse. Kristina (meine Frau) hatte die Zutaten
vorbereitet und zum Portionieren bereitgestellt.
Nach dem Essen wurde es langsam dunkel und die Kids kehrten an Ihre Ruten
zurück. Gegen 22:00 Uhr wurde eines der Kinder abgeholt und bei den anderen
wurde es auch langsam ruhiger. Einige warfen nun Ihre Köderfischmontagen mit den
zuvor gefangenen Köderfischen aus, in der Hoffnung einen Zander zu ergattern.
Andere beschlossen Ihre Ruten aus dem Wasser zu nehmen und schlafen zu gehen.
Großer Respekt gilt Vadim, der die Nacht mit seinen 8 Jahren und einigem Abstand
zu den anderen Zelten durchgezogen hat! Starke Leistung.
In der Nacht konnte keiner am Teich etwas fangen, außer Timon. Timon hat gezeigt,
was mit guter Angeltechnik, penibel vorbereiteten Montagen und etwas Know How
und Glück möglich ist und in der Nacht gleich 4 Spiegler mit 7,8Kg, 6,5Kg 10Kg und
6,8Kg gefangen.
Die Nacht verlief widererwartend trotz gelegentlicher Schauer und Wind
glücklicherweise ohne Gewitter.
Am Morgen gegen 09:00 Uhr riefen wir noch einmal zu einem gemeinsamen
Frühstück und haben für unser Geburtstagskind Paul noch ein Geburtstagsständchen
zum Besten gegeben.
Danach philosophierten ein wenig darüber, wie man den Fangerfolg hätte steigern
können. Schlussendlich haben wir uns darauf geeinigt, das die tolle gemeinsame Zeit,
die gegenseitige Unterstützung und das Lernen voneinander wichtiger sind, als
gefangene Fische
Dennoch kann ich die „Enttäuschung“ des ein oder anderen nachvollziehen, denn das
Gefühl beim Biss, dem Drill und dem Landen eines Fisches ist schon etwas
Besonderes!
Die Kids fingen nebenbei langsam an Ihre Nachtlager und Ihr Equipment
einzupacken und verabschiedeten sich nach und nach, so dass wir die Veranstaltung
planmäßig gegen 12:00 Uhr mit ca. 40 gefangenen Kleinfischen und den 4 Karpfen
von Timon beendet haben.
Trotz der widrigen Umstände hatten wir wieder mega Spaß mit Euch und freuen uns
bereits auf das bevorstehende Spätangeln.
Vielen Dank noch einmal an Anton für seine Unterstützung und den super Kaffee
Bis dahin wünschen wir Euch eine tolle Zeit !
Eure Jugendwarte

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